27.12.2016
Heimspiel gegen Düsseldorf
Crunch-Time bis zum Jahreswechsel: Die Grizzlys empfangen am Mittwoch (19.30 Uhr) die Düsseldorfer EG in der Eis Arena. Zwei Tage später kommt es zum Spitzenspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers. Der Vorverkauf für beide Partien läuft sehr gut. Sitzplätze werden bereits knapp und nur noch in geringer Anzahl verfügbar. Tickets gibt es unter grizzlys.de sowie im Fan Shop an der Eis Arena.
Der Vizemeister will mit Erfolgen in den letzten beiden Partien vor dem Jahreswechsel einen positiven Abschluss des sportlich gesehen äußerst erfolgreichen Jahres 2016 schaffen. Nach dem 3:1-Erfolg in Schwenningen folgt zunächst das Duell mit der Düsseldorfer EG. Die Rheinländer kamen am zweiten Weihnachtstag mit 1:7 bei den Adler Mannheim unter die Räder. Dementsprechend groß sollte die Motivation der Kreutzer-Truppe sein, die Scharte im Auswärtsspiel bei den Grizzlys wieder auszuwetzen. Darüber hinaus wollen die Düsseldorfer ihren Tabellenplatz verteidigen. Die Truppe von Trainer Christof Kreutzer rangiert aktuell auf dem zehnten und damit letzten Playoffplatz.
Offene Personalien
Nach sechs Aufällen in Schwenningen hoffen die Grizzlys auf ein paar Rückkehrer. Definitiv fehlen wird Kris Foucault, der einen Tag vor Heiligabend erfolgreich an der Hüfte operiert wurde. "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Die Operation verlief ohne Komplikationen. Das ist das Wichtigste", teilte der Stürmer am Dienstag mit. Stephen Dixon, in Schwenningen kurzfristig ausgefallen, könnte gegen Düsseldorf wieder mit an Bord sein. "Wir schauen von Tag zu Tag und entscheiden dann, wer für die beiden letzten Spiele in Frage kommt. Riskieren werden wir wie immer nichts. Es spielen nur diejenigen, die zu 100 Prozent fit sind", betont Grizzlys-Coach Pavel Gross.
Zahlen und Fakten:
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Während die Grizzlys (56 Punkte) aktuell auf Rang vier stehen, belegt die DEG (37 Punkte) Tabellenplatz zehn.
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"Oldie" Rob Collins ist mit fünf Toren und 15 Vorlagen aktuell bester Scorer in Reihen der DEG. Bester Torschütze ist Youngster Maximilian Kammerer mit 11 Treffern. Sebastian Furchner (zehn Tore, 15 Assists) führt die Grizzlys-interne Scorerwertung an.
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Dicht beisammen liegen Düsseldorf (17,0 Prozent) und Wolfsburg (15,7 Prozent) in Sachen Powerplay-Quote. Anders sieht es beim Penalty-Killing aus: Dort sind die Grizzlys mit satten 90,3 Prozent derzeit das Maß aller Dinge in der DEL. Mit 83,4 Prozent liegt die DEG im guten Mittelfeld.
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Das erste Duell in der Eis Arena in dieser Saison ging knapp an die Gäste. Ex-Grizzly Norm Milley sorgte in der Overtime für den Zusatzpunkt und den 4:3-Endstand aus Sicht des Rheinländer.

