22.12.2016
Grizzlys zu Gast in Berlin
Einen Tag vor Heiligabend (Freitag | 19.30 Uhr | Live unter telekomeishockey.de) treten die Grizzlys bei den Eisbären Berlin an. Nach vorheriger Absprache und gemeinsamer Organisation werden beide Mannschaften mit einem speziellen Trauerflor-Patch auf den Trikots auflaufen. Vor der Partie wird es eine Schweigeminute geben. Die Eisbären Berlin und die Grizzlys Wolfsburg gedenken damit der Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und drücken allen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten der Opfer ihr tiefstes Mitgefühl aus.
Sportlich gesehen können die Grizzlys das durchweg erfolgreiche Jahr 2016 mit Siegen aus den insgesamt vier anstehenden Partien bis zum Jahreswechsel abrunden. Nachdem die Niedersachsen ihr letztes Heimspiel vor dem Fest gegen Krefeld glatt mit 4:0 für sich entscheiden konnten, steht nun die hohe Hürde bei den heimstarken Hauptstädtern bevor. „Es wird eine enge Partie, beide Mannschaften werden sicher versuchen, mit einem Sieg in die Feiertage zu gehen“, so Grizzlys-Trainer Pavel Gross. Das erste Spiel in dieser Saison konnten die Niedersachsen in der Verlängerung durch einen Treffer von Jeremy Dehner mit 3:2 für sich entscheiden.
Die Personallage bei den Grizzlys bleibt auch vor dem Spiel bei den Eisbären angespannt. Sicher fehlen werden die Langzeitverletzten Alexander Dotzler und Kris Foucault. Ebenfalls nicht rechtzeitig wiedergenesen ist Christoph Höhenleitner (Mandelentzündung). Hinter einigen anderen Akteuren steht derzeit noch ein Fragezeichen. „Bei dem einen oder anderen werden wir am Spieltag entscheiden, ob ein Einsatz in Frage kommt. Sicher ist: Wir werden nichts riskieren“, betont Gross.
Zahlen und Fakten
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Während die Grizzlys (53 Punkte) nach 31. Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz stehen, sind die Berliner (45 Zähler) auf Rang sieben platziert.
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Ausbaufähig: Berlin hat mit unter zehn Prozent Erfolgsquote derzeit das uneffektivste Überzahlspiel. Aus 136 Powerplays gelangen lediglich 13 Tore. Die Grizzlys liegen in dieser Wertung im Liga-Mittelfeld.
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Eisbären-Stürmer Nick Petersen ist aktuell der punktbeste Spieler der DEL. Gemeinsam mit Ingolstadts Brandon Buck führt er die Scorerwertung mit 29 Punkten an. Die Grizzlys haben in Person von Sebastian Furchner ihren effektivsten Spieler (23 Punkte).
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Im ersten Duell dieser Saison endete die Rekordserie von Felix Brückmann. Zuvor war der Goalie 315 Minuten ohne Gegentor geblieben.

