14 Saisontore hat Sebastian Furchner bereits auf dem Konto. In Iserlohn könnten weitere hinzukommen.

01.12.2016

Grizzlys zu Gast in Iserlohn

Das erste Spiel im Weihnachtsmonat Dezember bestreiten die Grizzlys am Freitagabend (19.30 Uhr) in Iserlohn. Für Sebastian Furchner ist es das 500. Spiel im Dress des aktuellen Vizemeisters. Mit einem Sieg können sich die Niedersachsen - derzeit auf Rang sechs - weiter nach oben arbeiten. Live zu sehen ist das Spiel ab 19.15 Uhr unter telekomeishockey.de.

Das Jubiläum ist für "Furchi" zeitgleich die Chance, die Torflaute von sechs Spielen in Folge zu beenden. 14-mal traf der gebürtige Kaufbeurer in dieser Saison bereits. Während seines Laufs und Toren am Fließband betonte der ehemalige Nationalspieler in weiser Voraussicht, dass sich seine Quote noch relativieren werde. Für Furchner, der seit 2008 für die Grizzlys spielt und mit 170 Treffern Top-Torjäger ist, ist die kurze Durststrecke jedoch kein Problem. "Wichtig ist, dass wir Punkte holen. Wer letztlich die Tore macht, ist nebensächlich."

Hellwach sein

Dies gilt auch für das Auswärtsspiel in Iserlohn am Freitag. Dort ist die Stimmung bekanntlich stets aufgeladen. Eine Randnotiz, die dem Grizzlys-Stürmer gefällt. "Am Seilersee ist es immer laut, die Stimmung ist hitzig. Mir persönlich macht es Spaß, dort zu spielen." Der Atmosphäre entsprechend wollen die heimischen Roosters die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen. Ende September stutzten die Grizzlys den Hähnen im eigenen Stall ordentlich die Flügel - 1:6 hieß es am Ende. Dreifacher Torschütze damals: Sebastian Furchner. "Es wird am Freitag ein anderes Spiel. Iserlohn wird sich mit Sicherheit besser präsentieren wollen als beim letzten Mal und mit viel Druck aus der Kabine kommen. Da müssen wir hellwach sein", betont die Nummer 17.

Zahlen und Fakten

  • Das erste Duell in der laufenden Saison konnten die Grizzlys mit 6:1 klar für sich entscheiden. Torschützen am 30. September waren Sebastian Furchner (3), Jeremy Dehner, Mark Voakes und Brent Aubin.

  • Die Roosters stehen aktuell mit 28 Zählern auf Tabellenplatz 11, punktgleich mit den direkt darüber rangierenden Pinguinen aus Krefeld. Toptorschützen der deutsch-kanadischen Hähne sind Greg Rallo, Blaine Down und Jason Jaspers.

  • Grizzlys (98) und Roosters (94) haben bislang die meisten Powerplays spielen dürfen. Die Bilanz ist bei beiden ausbaufähig: Wolfsburg 17,3 Prozent, Iserlohn 14,9.

  • In der letzten Saison gab es für die Grizzlys nicht einen Zähler am Seilersee zu holen. 0:1 und 2:3 hieß es am Ende der beiden Duelle aus Sicht des späteren Vizemeisters.