29.09.2016
Dritter Sieg? Grizzlys am Seilersee
Für die Grizzlys geht es am Freitagabend (19.30 Uhr | live bei Telekom-Eishockey) im Auswärtsspiel gegen die Iserlohn Roosters. Der Vizemeister ist sich der schwierigen Aufgabe bei den für gewöhnlich heimstarken Sauerländern bewusst, wenngleich auch ein wenig Vorfreude dabei ist, wie Stürmer Sebastian Furchner im Rahmen des Medien-Talks am Mittwoch gestand.
Die Bilanz in der Fremde liest sich aus Sicht der Grizzlys bislang ausgezeichnet: Zwei Spiele, sechs Punkte. Sowohl in Bremerhaven als auch in Ingolstadt konnte sich der Vizemeister nach 60 Minuten durchsetzen. Nun folgt das Auswärtsspiel in Iserlohn, wo die Trauben für die Gegner für gewöhnlich äußerst hoch hängen. "Iserlohn ist sehr heimstark, auch wenn die letzten Ergebnisse etwas anderes aussagen", so Sebastian Furchner. Zuletzt unterlagen die Roosters vor heimischer Kulisse mit 1:5 gegen den ERC Ingolstadt. Trotz der schwierigen Aufgabe blickt der Grizzlys-Stürmer freudig auf die Partie. "Am Seilersee zu spielen macht mir persönlich immer Spaß. Wenn das Eisstadion voll ist, ist die Stimmung riesieg."
Auf Seiten der Roosters stehen mit Chad Bassen und Christopher Fischer zwei ehemalige Grizzlys-Akteure. Letzterer war vor der Saison von den Adler Mannheim ins Sauerland gewechselt.
Foucault brennt auf Rückkehr
Während es bei Robbie Bina noch nicht für einen Einsatz reichen wird, steht Kris Foucault in den Startlöchern. "Er ist kaum zu bremsen und möchte unbedingt wieder spielen", sagt sein Trainer Pavel Gross. Ob das am Wochenende der Fall ist, will der Headcoach nicht ausschließlich. Dennoch betont er: "Er ist eher für die zweite englische Woche eingeplant. Wir gehen kein Risiko ein, sondern müssen auf die Spieler und ihre Gesundheit achten." Ansonsten sollten die Grizzlys am Freitag mit dem kompletten Kader Richtung Westen reisen und die Mission "Dritter Auswärtssieg in Folge" angehen.

