Trainer Pavel Gross und seine Mannschaft treten am Freitag in Bremerhaven an. | Bild: Citypress24.

15.09.2016

Ligastart in Bremerhaven

Für die Grizzlys ist die neue Saison eigentlich schon seit dem 19. August und dem Heimspiel der Champions Hockey League gegen Frölunda Göteborg in vollem Gange. Nun beginnt auch die nächste DEL-Spielzeit. Für die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross geht es dabei zum Liga-Neuling nach Bremerhaven. Begleitet wird das Team von rund 400 Grizzlys-Fans. Das Spiel kann über die Seite telekomeishockey.de live angeschaut werden.

Die Fischtown Pinguins, nicht Penguins - auch nicht Pinguine, sind durch das Aus der Hamburg Freezers vor der Saison in die DEL gerückt und wollen nun in der höchsten deutschen Spielklasse für Furore sorgen. Unterschätzt werden darf Bremerhaven keinesfalls. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch besteht aus vielen ausländischen Profis, die einen deutschen Pass besitzen. Lediglich sieben Profis sind in Deutschland geboren, genauso übrigens wie bei den Augsburger Panthern und den Iserlohn Roosters.

Die Eisarena Bremerhaven wird am Freitag mit 4.254 Zuschauern ausverkauft sein. Die Grizzlys können sich über rund 400 Fans freuen, die ihre Mannschaft begleiten. „Es wird ein heißes Pflaster. Bremerhaven wird sicher alles in die Waagschale werfen, auch ihre Zuschauer. Darauf müssen wir vorbereitet sein und unser System spielen“, so Sebastian Furchner, der während der Saison 2001-2002 in der zweiten Liga für den damaligen REV auf Torejagd ging.

Offene Positionen

Hinter den Einsätzen von Robbie Bina, Kris Foucault und Patrick Seifert stehen jeweils Fragezeichen. Ebenso ist offen, wer das Tor der Grizzlys hüten wird. „Basti und Felix sind gut drauf. Wir haben die Qual der Wahl, aber so muss es sein. Die Mannschaft wird davon profitieren“, so Trainer Pavel Gross.

Knüpfen die Grizzlys an die Leistungen in der CHL an, sollte auch ein Sieg in Bremerhaven möglich sein. Dafür muss jeder Einzelne aber „an seine Grenzen gehen und im System bleiben“, so Gross. Von einem Kontrast zwischen Bremerhaven und Göteborg will der Coach nichts wissen. „Es ist egal, gegen wen du spielst. Du musst immer bereit sein. Wenn das nicht der Fall ist, bekommt jedes Team Probleme.“