02.09.2016
Knappes 3:4 gegen Berlin
Die Grizzlys Wolfsburg mussten sich im Testspiel gegen die Eisbären Berlin in Halle/Saale in der Verlängerung mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:1 | 0:1) geschlagen geben. Die Tore aus Sicht des Vizemeisters erzielten Alexander Weiß, Brent Aubin und Lubor Dibelka. Nun gilt die ganze Aufmerksamkeit dem Duell mit dem HC Pardubice (Sonntag | 18.00 Uhr | Eis Arena) in der Champions Hockey League. Hier Tickets sichern!
Personal: Trainer Pavel Gross gab dem zuletzt aufgrund einer Verletzung ausgefallenen Felix Brückmann die Chance, sich zu beweisen. Ansonsten liefen die Grizzlys mit bekanntem Personal auf. Einzig Gerrit Fauser und Patrick Seifert fehlten.
Beide Mannschaften kamen nach rund fünf Minuten in Fahrt – dann aber richtig: Die Grizzlys konnten zunächst durch einen Treffer von Ex-Eisbär Alexander Weiß (4. Spielminute) in Führung gehen. Nur 19 Sekunden später sorgte Jonas Müller (5.) für den 1:1-Ausgleich. Kurze Zeit danach bekam Nationaltorwart Brückmann die erste Gelegenheit sich auszuzeichnen, als er bei Powerplay Berlin einen Schuss von Barry Tallackson (10.) entschärfen konnte.
Schrecksekunden
Im Mittelabschnitt brachte Brent Aubin (30.) nach Zuspiel von Jeff Likens den Vizemeister erneut in Führung. Berlin antwortete jedoch abermals: In doppelter Überzahl traf Neuzugang Kyle Wilson zum 2:2-Ausgleich. Wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenkten die rund 30 mitgereisten Grizzlys-Fans aber ihren Spielern Robbie Bina, Mark Voakes und Tyler Haskins, die allesamt mit Blessuren behandelt werden mussten. Spielerisch tat sich erst gegen Ende des Drittels wieder etwas. Berlins Goalie Vehanen parierte gleich zweimal nach Schüssen von Kris Foucault und Sebastian Furchner (jeweils 40.) prächtig.
Spiel gedreht
Das Schlussdrittel war zunächst durch einige Strafzeiten geprägt. Berlin konnte eine davon durch Micki DuPont (48.) zur erstmaligen Eisbären-Führung nutzen. Danach versuchten die Grizzlys zwar noch mal, den Ausgleich herzustellen, blieben aber lange Zeit glücklos. Dennoch gelang auch den Schützlingen von Pavel Gross der dritte Treffer. Lubor Dibelka (57.) schoss sich für Sonntag schon mal warm und erzielte den 3:3-Ausgleich.
In der Verlängerung, die nach neuem Reglement mit jeweils drei Feldspielern auf beiden Seiten ausgetragen wird, setzte erneut Verteidiger Micki DuPont im Powerplay zum Schlagschuss an und erzielte den 4:3-Siegtreffer aus Sicht der Berliner.
„Wir haben heute sicherlich einen ansprechenden Test erlebt, der uns weitere Erkenntnisse geliefert hat. Bei Robbie Bina warten wir zunächst ab, was die weiteren Untersuchungen ergeben. Wir sind sehr optimistisch, was die Aufgabe am Sonntag gegen Pardubice angeht und hoffen auf große Unterstützung in der Eis Arena“, so Cheftrainer Pavel Gross.
Das Spiel im Stenogramm
| Testspiel |
|
|---|---|
| Bully: | 20.00 Uhr |
| Ergebnis: | 3:4 (1:1, 1:1, 1:1 | 0:1) |
| Torfolge: | 1:0 (04:00) Weiß (Haskins, Furchner | 5:4), 1:1 (04:19) Müller (Talbot, Tallackson), 2:1 (29:23) Aubin (Likens, Dotzler), 2:2 (34:14) Wilson (Petersen, MacQueen | 5:3), 2:3 (47:54) DuPont (5:4), 3:3 (56:03) Dibelka (Voakes, Aubin), 3:4 (62:44) DuPont (Petersen, Wilson | 3:4) |
| Strafen: | Grizzlys 12, Berlin 14 |
| Schiedsrichter: | Sirko Hunnius, Andre Schrader |
| Zuschauer: | 2191 (Halle/Saale) |

