24.10.2026
„Wir müssen einen Weg finden, besser zu sein“
Nur rund 40 Stunden nach der 1:4-Niederlage gegen den ERC Ingolstadt wartet die Chance auf eine Wiedergutmachung: Die Grizzlys gastieren am Sonntag (14 Uhr) bei den Löwen Frankfurt. MagentaSport überträgt wie gewohnt live und in voller Länge.
Grizzlys-Headcoach Tyler Haskins war nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Spiel nacheinander gegen die Ingolstädter. „Wir haben dem Gegner insgesamt zu viele Räume gegeben“, analysiert Haskins. Zuvor in Ingolstadt (2:3) und bei den Straubing Tigers (2:3) hatten die Niedersachsen ebenfalls keine Punkte eingefahren.
Doch die Möglichkeit, den Bock wieder umzustoßen, kommt schnell. Am Samstagmittag ging es für Schwarz-Orange im Bus in Richtung Frankfurt. Es wartet das erste Saisonduell mit den Hessen, die nach starkem Start und einer Ergebnisdelle auf Tabellenplatz zwölf abgerutscht sind. Zuletzt wechselten sich Siege und Niederlage bei den Löwen ab.
In eigener Halle verlor die Mannschaft von Cheftrainer Tom Pokel die ersten vier Begegnungen, brach den Bann dann aber am vergangenen Sonntag mit einem 4:1-Erfolg über die Iserlohn Roosters. Auch dem Gesetz der Serie nach wäre nach der 0:3-Derbyniederlage bei den Adler Mannheim wieder ein Sieg dran.
Genau dieses Szenario gilt es aus Wolfsburger Sicht zu verhindern. „Die Frankfurter haben, genau wie wir, am Freitag verloren und wollen genauso eine Reaktion darauf zeigen. Schenken werden sie uns sicher nichts“, weiß Haskins. Zuletzt war Schwarz-Orange im März zu Gast bei den Hessen und verlor mit 2:3 nach Verlängerung, zuvor hatten sie am ersten Spieltag am Bornheimer Hang mit 9:1 gewonnen.
„Die Ergebnisse aus der vergangenen Saison spielen keine Rolle mehr. Es ist eine neue Spielzeit, es geht um das Hier und Jetzt“, betont Haskins. Der 40-Jährige warnt vor den Frankfurtern, richtet den Fokus aber klar auf die Verbesserung der eigenen Leistungen. „Wir müssen einen Weg finden, um besser zu sein, um unser Spiel zu finden, und um konstanter zu sein“, fordert Haskins.
Für die mindestens 60 Minuten am Sonntag ruhen auch die Freundschaften zu Björn Krupp. Der Verteidiger war im Sommer nach insgesamt rund zehn Jahren aus dem Allerpark nach Frankfurt gewechselt und trifft nun erstmals auf seine alten Kollegen.

