News: Aus Straubing geht's nach Ingolstadt

19.10.2026

Aus Straubing geht's nach Ingolstadt

36:24 Schüsse für die Grizzlys, doch die entscheidende Statistik auf der Anzeigetafel sprach am Ende gegen stark auftretende Wolfsburger. Nach der 2:3-Niederlage bei den Straubing Tigers wartet nun aber schnell die Chance, wieder Punkte zu sammeln: Am Dienstag ab 19.30 Uhr (live bei MagentaSport) geht es beim ERC Ingolstadt weiter.

Die mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Kasten – speziell in Überzahl – machte den Niedersachsen am Pulverturm einen Strich durch die Rechnung. Nun soll bei den Schanzern der Knoten platzen. „Wir müssen weiter hart arbeiten und hart an uns selbst arbeiten“, gibt Grizzlys-Headcoach Tyler Haskins vor.

Statt der Heimreise wartete auf Schwarz-Orange die Weiterfahrt nach Ingolstadt. Am Montag trainierten die Autostädter bereits vor Ort und absolvieren nach dem klassischen Skate am Morgen dann gleich die nächste Begegnung. Für die Ingolstädter ist es derweil nach dem 6:3-Derbyerfolg über die Augsburger Panther das zweite Heimspiel in kurzer Zeit.

Die Schanzer haben nach dem komplizierten Start zuletzt aufgedreht und drei der vergangenen vier Partien für sich entschieden, haben damit nur noch einen Zähler weniger auf dem Konto als der Gast aus dem Allerpark. „Ingolstadt spielt seit Jahren sehr, sehr gutes Eishockey, ist praktisch immer oben dabei und verdammt schwer zu schlagen“, weiß Haskins.

Zuletzt vor etwas mehr als drei Jahren gewannen die Grizzlys in der Saturn-Arena, seither setzte es fünf Niederlagen am Stück. Aber: Das bisher letzte Aufeinandertreffen kurz vor dem Jahreswechsel ging ins Penaltyschießen, in dem die Panther das bessere Ende für sich hatten (2:1).

Haskins wiederum kennt den ERC aus einer Partie in der Eis Arena Anfang März. Es war das Debüt des 40-Jährigen als Headcoach der Grizzlys, die am Volkswagen-Spieltag in entsprechender Arbeitskleidung alles reinwarfen und die Schützlinge von Mark French mit 4:1 niederrangen.

Am Dienstag treffen beide Teams erstmals in dieser Saison aufeinander. Riley Barber mit sechs und Riley Sheen mit fünf Treffern zählen bisher zu den auffälligsten Akteuren der Gastgeber. „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, uns nur auf einzelne Gegenspieler zu konzentrieren. Ingolstadt hat eine super Mannschaft, das wissen wir“, betont Haskins.

Nur 72 Stunden nach der Begegnung am Dienstag kommt es in der Eis Arena bereits zum Wiedersehen. Am Freitag um 19.30 Uhr fällt im Allerpark die Scheibe – Tickets gibt’s hier.