News: Weiter geht's in Iserlohn

10.10.2026

Weiter geht's in Iserlohn

Selten waren wohl zwei Mannschaften im direkten Duell so sehr auf Wiedergutmachung aus. Wenn die Grizzlys am Sonntag (16.30 Uhr | live bei MagentaSport) bei den Iserlohn Roosters antreten, wollen beide Teams eine Reaktion zeigen. Der Freitagabend lief aus verschiedenen Gründen nicht nach Wunsch…

Die Niedersachsen lieferten bei Meister Eisbären Berlin gewiss keine schlechte Leistung über weite Teile der Partie, hätten zur Mitte des zweiten Abschnitts auch mit 1:0 in Führung gehen können. Stattdessen bestraften die Hauptstädter zwei Fehler innerhalb von nicht einmal 120 Sekunden eiskalt und bogen in die Siegerstraße ein.

Im Schlussdrittel verhinderte das Lattenkreuz beim Schuss von Justin Feser den Anschluss, am Ende wurde es aus Wolfsburger Sicht leider deutlich (0:5). „Natürlich tut so eine Niederlage weh. Wir werden das Spiel natürlich analysieren und haben am Sonntag schon die Chance, es besser zu machen“, erklärt Grizzlys-Headcoach Tyler Haskins.

Dass es die Autostädter besser können, haben sie auch zu diesem Zeitpunkt der Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Am Freitag zuvor verloren sie bei den Augsburger Panthern mit 2:5 und zeigten danach gegen Spitzenteam Adler Mannheim die gewünschte Reaktion – 4:1. „Das Ziel ist klar: Wir wollen auch diesmal zurückschlagen und als Sieger vom Eis gehen“, unterstreicht Haskins.

Für den kommenden Gegner wurde es am Freitag noch bitterer. Die Roosters kamen bei den Straubing Tigers ausgerechnet nach ihrem ersten Saisonsieg (3:2 gegen die Krefeld Pinguine) böse unter die Räder. Nach 20 Minuten stand es aus Sicht der Gäste bereits 1:5, nach 40 Minuten dann 2:8. Nach einem zwischenzeitlichen 2:11 erzielten die Iserlohner noch zwei Ehrentreffer und unterlagen mit 4:11.

„Wir wissen natürlich, dass nicht nur wir heiß darauf sind, es besser zu machen. Die Iserlohner werden vor allem zu Hause vor ihren Fans mit viel Wut im Bauch aus der Kabine kommen“, ist Haskins überzeugt. „Es ist ohnehin immer schwierig, in Iserlohn zu spielen. Das wird am Sonntag ganz sicher nicht anders sein“, macht der 40-Jährige deutlich.

Ein guter Start dürfte wichtig sein. Der gelang auch in Berlin, allerdings fehlte es bei guten Möglichkeiten an der Effizienz. Die Grizzlys müssen „von der ersten Sekunde, vom ersten Wechsel an voll da und bereit sein“, fordert Haskins. „Und dann wird es wichtig sein, über die gesamte Partie hinweg unser Eishockey zu spielen und dabei diszipliniert zu bleiben.“