News: Der amtierende Meister unter der Lupe

07.10.2026

Der amtierende Meister unter der Lupe

Das nächste Duell mit einem Spitzenteam wartet: Die Grizzlys fordern am Freitag (19.30 Uhr) in der Hauptstadt den amtierenden Meister Eisbären Berlin. Ein guter Grund, um den Serien-Champion einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

  1. 2021, 2022, 2024, 2025, 2026: Bis auf die gebrauchte Spielzeit 2022-2023, als die Eisbären zeitweise gegen den Abstieg kämpften, scheinen sie ein Abo auf die Meisterschaft der PENNY DEL abgeschlossen zu haben. Nun könnten sie das erste Team werden, das vier Titel nacheinander gewinnt.
  2. Erfolgscoach Serge Aubin wechselte nach der abgelaufenen Saison in die Schweiz, nun hat der ehemalige Ingolstädter Co-Trainer Éric Dubois das Sagen bei den Berlinern. Und der Erfolg ist sofort da: Nach sechs Spielen stehen 14 Punkte und der zweite Tabellenplatz zu Buche.
  3. Bei aller offensiven Qualität ist die Defensive bisher das Prunkstück. Nur die Löwen Frankfurt (11) haben weniger Gegentore kassiert als die Hauptstädter (12), die sich schon jetzt auf das neu zusammengestellte Goalie-Duo Jack LaFontaine und Jonas Neffin verlassen können.
  4. Neffin, vor der Saison aus der DEL2 zum Meister gewechselt, gehört zu den positiven Überraschungen. In drei Partien hat der 26-Jährige erst einen Gegentreffer hinnehmen müssen, feierte zwei Shutouts und war in allen drei Begegnungen mit seinen Eisbären siegreich.
  5. Am anderen Ende des Eises zünden bekannte Namen. Ty Ronning (sieben Tore, sechs Vorlagen) und Liam Kirk (vier Treffer, neun Assists) führen die Scorerwertung in der PENNY DEL schon mit einem kleinen Vorsprung an. Ronning legt mit 53,8 Prozent auch die beste Schusseffizienz der PENNY DEL an den Tag.