News: Nordderby mit besonderem Wiedersehen

26.09.2026

Nordderby mit besonderem Wiedersehen

Es geht früh in der Saison Schlag auf Schlag in der Eis Arena: Keine 48 Stunden nach dem Aufeinandertreffen mit den Schwenninger Wild Wings (3:4 nach Verlängerung) wartet schon das erste Nordderby der Saison: Ab 14 Uhr sind die Fischtown Pinguins Bremerhaven zu Gast im Allerpark. Tickets gibt’s hier, wie gewohnt überträgt MagentaSport live und in voller Länge.

Die Niederlage gegen die Wild Wings war nach dem Start mit zwei Siegen gegen die Spitzenteams Kölner Haie (8:4) und EHC Red Bull München (4:3 nach Verlängerung) der erste Dämpfer der noch jungen Saison. „Wir haben es insgesamt nicht geschafft, genügend Momentum aufzubauen“, analysierte Tyler Haskins, der Headcoach der Gastgeber.

Der Blick geht ab sofort aber nach vorne. Es wartet mit den Bremerhavenern ein weiteres Team, das am Freitag nach zuvor zwei Erfolgen erstmals den Kürzeren zog. Die Seestädter unterlagen nach dem 3:1 bei den Krefeld Pinguinen und einem 2:1 gegen die Iserlohn Roosters nun den Münchenern mit 1:4.

„Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Haskins ungeachtet der tabellarischen Situation. In der abgelaufenen Saison unterlag Schwarz-Orange in zwei engen Heimspielen (2:4, 4:5), gewann im hohen Norden aber einmal mit 4:0 und schließlich die letzte Begegnung der Saison mit 3:2 nach Verlängerung.

„Es wird ein umkämpftes Duell, keine Mannschaft wird der anderen etwas schenken. Letztlich geht es darum, wie gut jeder Einzelne bei uns seine Arbeit machen wird, die das Team wiederum besser macht“, legt Haskins dar. „Wir müssen daran festhalten, was uns zu einer guten Mannschaft macht, und dabei jeden Wechsel konsequent zu Ende spielen.“

Eine konstante Leistung über 60 Minuten – genau die war den Niedersachsen am Freitag nicht gelungen. „Vom ersten bis zum letzten Wechsel: Genau so lange müssen wir bereit sein, müssen konzentriert und fokussiert bleiben“, fordert Haskins.

Für einen seiner Schützlinge wird die Partie am Sonntag zu einer ganz besonderen. Stürmer Ross Mauermann stand bis vor wenigen Monaten für zehn Jahre als Bremerhavener auf dem Eis, erst seit wenigen Wochen gehört er zum Wolfsburger Aufgebot und wird nun schon auf zahlreiche bekannte Gesichter treffen.