18.09.2026
Grizzlys gewinnen Torfestival bei den Haien!
Was für ein Spektakel zum Saisonstart! Die Grizzlys haben am ersten Spieltag beim Hauptrundenmeister Kölner Haie acht Treffer erzielt und am Ende mit 8:4 gewonnen! Am Sonntag steht in der Eis Arena das erste Heimspiel der Saison an – ab 16.30 Uhr geht’s gegen den EHC Red Bull München. Tickets gibt’s hier.
Nach knapp vier Minuten ohne Torchancen auf beiden Seiten klingelte es jeweils einmal: Tyler Gaudet bediente im Anschluss an einen starken Forecheck Bobby Lynch, der Schwarz-Orange in Führung schoss (4.), nur 17 Sekunden später antwortete Kevin Niedenz für den KEC (5.). Aus kurzer Distanz gelang wenige Zeigerumdrehungen später Will Graber sein erstes Tor als Wolfsburger (8.).
Nachdem sich die Hausherren davon erholt hatten, hatten sie deutlich mehr Spielanteile. Marcel Noebels gehörte die beste Chance zum Ausgleich (14.), das 2:2 fiel stattdessen im ersten Powerplay des Abends. Valtteri Kemiläinen war per Direktabnahme erfolgreich (18.). Köln drückte auf die erstmalige Führung, doch der Gast verteidigte wie schon die gesamte Zeit über leidenschaftlich und ging daher mit einem 2:2 in die Kabine.
Die Haie nahmen den Schwung mit in den Mittelabschnitt. 71 Sekunden dauerte es, bis Niedenz vom Bully weg seinen zweiten Treffer erzielte (22.). Frederik Storm hätte nachlegen können (24.), Lynch und kurze Zeit später Madison Bowey (27.) versuchten es wiederum auf der anderen Seite.
Von Erfolg gekrönt war derweil ein hübsches Solo von Gaudet – 3:3 (29.). Dustin Willhöft (31.) und Tyler Morley (32.) kamen in aussichtsreichen Positionen zu weiteren Abschlüssen. Die Gastgeber wurden erneut mit fortwährender Spieldauer stärker, wenige Sekunden vor der Sirene verzog Juhani Tyrväinen aus dem Bullykreis knapp.
So richtig Fahrt aufnehmen sollte die Partie aber erst noch. Lynch schweißte zur erneuten Führung ein (44.), nur 15 Sekunden später ließ Tyler Morley Kölns Goalie Janne Juvonen keine Chance (44.). Nur etwas mehr als zwei Minuten später sollte es noch besser kommen: Luis Schinko fälschte einen Schuss von der blauen Linie gekonnt zum 6:3 ab (46.).
Der amtierende Hauptrundenmeister war aber noch nicht geschlagen. Noebels verkürzte auf 4:6 (48.), doch die passende Antwort kam aus Wolfsburg: Kapitän Spencer Machacek stellte nur 27 Sekunden später per Rückhandtreffer den alten Abstand wieder her (49.).
Die Domstädter warfen nach und nach alles nach vorne, zogen in Überzahl den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers. Als Keaton Thompson von der Strafbank zurück war, traf er selbst zum Endstand (58.).
Das Spiel im Stenogramm
Torfolge: 0:1 (4.) Lynch (Gaudet), 1:1 (5.) Niedenz (Sennhenn, Press), 1:2 (8.) Graber (Thompson, Bowey), 2:2 (18.) Kemiläinen (Russell, MacLeod), 3:2 (22.) Niedenz (Ljungh), 3:3 (29.) Gaudet (Melchiori, Lynch), 3:4 (44.) Lynch (Machacek), 3:5 (44.) Morley (Schinko, Graber), 3:6 (46.) Schinko (Thompson, Lynch), 4:6 (48.) Noebels, 4:7 (59.) Machacek (Lynch, Gaudet), 4:8 (58.) Thompson (Machacek, Pfohl.
Strafminuten: Köln 4, Wolfsburg 4.
Schiedsrichter: Hunnius, Rohatsch.
Zuschauer: 18089.
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