16.03.2026
Vor dem Playoff-Start: Beide Teams im Vergleich
Die Grizzlys duellieren sich mit den Schwenninger Wild Wings in der 1. Playoff-Runde um einen Platz im Viertelfinale. Bevor am Mittwoch (19.30 Uhr | Tickets gibt’s hier) in der Eis Arena der Startschuss zur Best-of-Three-Serie fällt, ist es Zeit, beide Mannschaften in einem XXL-Vergleich einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bisherige Duelle – Playoffs: Beide Teams standen sich in der Vergangenheit bereits einmal in der 1. Playoff-Runde gegenüber. Im März 2018 entschied Schwarz-Orange gleich zwei hart umkämpfte Spiele für sich – zu Hause mit 4:3 nach Verlängerung, auswärts mit 3:2. Seinerzeit zwischen den Pfosten bei den Wild Wings stand übrigens ein gewisser Dustin Strahlmeier.
Bisherige Duelle – Saison 25-26: Früh in der laufenden Spielzeit setzten sich die Niedersachsen zu Hause souverän mit 4:1 durch, es folgten drei Aufeinandertreffen mit knappen Niederlagen. In Schwenningen erzielten die Wild Wings einen späten Siegtreffer (3:2) und kamen einmal spät zum Ausgleich, um dann im Penaltyschießen zu siegen (4:3). Im ersten Spiel nach der Olympiapause setzte sich die Mannschaft von Headcoach Steve Walker mit 4:2 durch.
Nicht nur Siege zählen: In der Endabrechnung hat Schwenningen einen Sieg mehr eingefahren als die Autostädter, nämlich 24. Weil das Team aus dem Allerpark aber immer wieder auch bei Niederlagen zumindest noch einen Zähler einsammelte, liegt es mit 73 Punkten einen vor dem kommenden Gegner.
Zu Hause und in der Fremde: Die Heim- und Auswärtstabelle überraschen nicht. Auf eigenem Eis liegen die Grizzlys direkt vor den Wild Wings auf dem siebten Rang, in fremder Halle haben die Schwenninger einen Punkt mehr geholt und belegen damit in der PENNY DEL Platz neun – direkt vor den Wolfsburgern.
Die Specialteams: 23 Prozent ihrer Überzahlsituationen haben die Grizzlys in den 52 Partien der Hauptrunde zum Erfolg genutzt, liegen damit auf dem fünften Rang. Schwenningen hat mit 21,5 Prozent das achtbeste Powerplay vorzuweisen. Die Wild Wings belegen im „Unterzahl-Ranking“ Platz neun (76,6 Prozent), Schwarz-Orange ist mit 83,3 Prozent unübertroffen. Das gilt auch für die neun erzielten Shorthander.
Schwache Faceoff-Performance: Am Bullypunkt kommt es zwischen beiden Kontrahenten zum Duell der schwächsten Mannschaften der PENNY DEL. Die Grizzlys haben 46,63 Prozent ihrer Anspiele gewonnen, die Schwenninger mit 46,65 Prozent ein wenig mehr.
Die Top-Performer: Matt White ist mit 15 Treffern und 30 Vorlagen der beste Scorer der Niedersachsen. Darüber hinaus sticht Julian Chrobot heraus, der neben elf Toren und 15 Assists mit +12 die beste Plus-Minus-Bilanz des Teams vorzuweisen hat. Auf Wild-Wings-Seite hat der ehemalige Wolfsburger Alexander Karachun gleich 21-mal eingenetzt. Die meisten Scorerpunkte stehen bei Kyle Platzer (neun Tore, 28 Vorlagen) zu Buche.
Starke Goalies im direkten Vergleich: Joacim Eriksson stand für den Tabellenneunten in 41 Partien zwischen den Pfosten und hat eine Fangquote von 91,1 Prozent vorzuweisen. 1056 hat der Schwede entschärft. Noch mehr Saves hat nur einer vorzuweisen – Wolfsburgs Strahlmeier. Der kommt in 42 Einsätzen auf 1150 Paraden und eine Fangquote von 91,6 Prozent.

