14.03.2026
Der Kampf um das Playoff-Heimrecht
Der Gegner für die 1. Playoff-Runde steht fest, es geht ab Mittwoch in einer Best-of-Three-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings. Nun geht es um das Heimrecht zum Start – und genau das wollen sich die Grizzlys zum Abschluss der Hauptrunde am Sonntag (14 Uhr) bei den Augsburger Panthern sichern. MagentaSport überträgt live und in voller Länge.
Unabhängig davon, ob Schwarz-Orange die Hauptrunde als Achter (Heimspiel am Mittwoch) oder Neunter (Heimspiel am Freitag) beschließt: Der Ticketverkauf für die Playoffs startet in jedem Fall am Sonntag um 18 Uhr. Fans unserer Dauerkarte haben ein Vorkaufsrecht auf ihren Stammplatz. Alle weiteren Infos gibt’s hier.
Grizzlys-Headcoach Tyler Haskins sprach nicht umsonst von einer „Achterbahnfahrt“, die sein Team, die ausverkaufte Eis Arena und er selbst erlebt hatten. 13 Treffer fielen zwischen den Niedersachsen und Spitzenreiter Kölner Haie, es war ein Spektakel mit dem richtigen Ausgang aus Wolfsburger Sicht. Schwarz-Orange bejubelte einen 8:5-Erfolg.
„Wir können natürlich nicht in jedem Spiel fünf Gegentore kassieren“, legt Haskins den Finger in die Wunde, legte aber zugleich nach: „Wir haben trotzdem viele Dinge gut gemacht.“ Seine Mannschaft ließ sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen, bewies Widerstandsfähigkeit und holte die drei so wichtigen Punkte.
Tabellenplatz neun ist den Niedersachsen auch dank der 4:6-Niederlage der Nürnberg Ice Tigers gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven sicher. Doch weil die Wild Wings gegen die Iserlohn Roosters spät doch noch den Siegtreffer erzielten (3:2), gehen die Schwenninger mit einem Punkt Vorsprung auf die Grizzlys ins Saisonfinale.
Aufgrund des besseren Torverhältnisses der Wolfsburger heißt das unter dem Strich: Sie müssen am Sonntag einen Punkt mehr einfahren als die Schwarzwälder, die zeitgleich im Derby bei den Adler Mannheim gastieren. „Wir dürfen natürlich nur auf uns schauen, müssen unsere Hausaufgaben machen“, stellt Haskins klar.
Die direkten Duelle mit den Fuggerstädtern gingen im Allerpark jeweils an die Niedersachsen (3:0 und 4:3 nach Verlängerung), beim AEV verloren sie im Oktober mit 1:2 nach Verlängerung. Für die Augsburger geht es tabellarisch um nichts mehr, sie werden die Saison als Tabellenelfter beenden.
„Sie werden trotzdem alles reinwerfen, vor allem vor ihren eigenen Fans. Wir müssen wieder alles abrufen, was wir haben. Alles andere wird bestraft“, ist Haskins überzeugt.

