News: Teil zwei des Auswärtswochenendes

28.02.2026

Teil zwei des Auswärtswochenendes

Das Ziel für die nächste Partie ist klar. Keine 48 Stunden nach der Niederlage bei den Straubing Tigers (0:4) und zuvor gegen die Schwenninger Wild Wings (2:4) wollen die Grizzlys ihren ersten Sieg nach der Olympiapause einfahren. Sie gastieren am Sonntag ab 14 Uhr bei den Löwen Frankfurt. MagentaSport überträgt live und in voller Länge.

Im Vorfeld der vierten Partie gegen die Tigers standen null Punkte und 4:16 Tore zu Buche, die bisherigen Vergleiche mit den Löwen liefen komplett anders. Zu Hause gewannen die Niedersachsen mit 4:1 und 5:2, auswärts hatten sie am ersten Spieltag in Hessen einen 9:1-Kantersieg gefeiert.

„Die Frankfurter werden nach den Niederlagen gegen uns und vor allem dem 1:9 am ersten Spieltag verdammt heiß sein, uns diesmal zu schlagen. Davor sind wir auf jeden Fall gewarnt“, stellt Grizzlys-Headcoach Mike Stewart klar. „Es wird für uns nicht einfacher sein als in den Spielen zuvor“, legt der 53-Jährige gleich nach.

Im Kampf um die Playoff-Plätze sind die Schwenninger Wild Wings und die Nürnberg Ice Tigers in den vergangenen Partien an Schwarz-Orange herangerückt. „Es sind noch sechs Spiele zu gehen, jedes davon hat einen enormen Wert“, zeigt Stewart auf, der sich in diesem Zusammenhang gern wiederholt: „Jeder Punkt zählt, jeder Sieg ist unheimlich wichtig.“

Für die Frankfurter geht es tabellarisch um nicht mehr viel. Seit Mittwoch können sie auch rechnerisch nicht mehr absteigen, die Playoff-Chancen sind bei 17 Punkten Rückstand auf den zehnten Tabellenplatz auch nur noch theoretisch. „Frankfurt wird heiß darauf sein, Siege zu feiern, das ist klar“, ordnet Stewart ein.

Für seine Schützlinge werde es darum gehen, den Kampf bei den Hessen anzunehmen – „und zwar vom ersten Wechsel an. Wir müssen bereit sein. Für 60 Minuten. Dann sind wir schwer zu schlagen. Es gilt, aus den Fehlern zu lernen und positiv zu bleiben. Wir werden nichts geschenkt bekommen, müssen uns die Punkte verdienen“, sagt der erfahrene Headcoach der Niedersachsen.

Der hat auch am Sonntag personell gesehen wieder die Qual der Wahl. Bis auf Sven Ziegler dürften Stewart alle Akteure zur Verfügung stehen.