04.02.2026
Sascha Rogoza vertritt die Grizzlys bei Olympia
In seinem Alltag ist Sascha Rogoza Trainer der Young Grizzlys und bei Volkswagen in der allgemeinen Beschaffung tätig. Was den Goaliecoach in den kommenden Tagen und Wochen erwartet, ist aber ganz gewiss nicht alltäglich: Rogoza ist als Teil des Trainerteams der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo mit dabei.
Als Trainer der Torhüterinnen sowie als Videoanalyst ist der Wolfsburger im Einsatz und übernimmt damit erneut eine Schlüsselrolle auf internationaler Bühne. Es ist ein weiterer Höhepunkt der sportlichen Laufbahn Rogozas, der bereits mehrere Weltmeisterschaften in offizieller Funktion bestritten hat.
Den Weg in den Spitzensport suchte er früh. Bereits als Kleinkind stand Sascha Rogoza auf dem Eis, später hütete er in Herne und Essen das Tor und wurde im Juniorenbereich sogar deutscher Vizemeister. Im Alter von 18 Jahren entschied sich der Schlussmann aber bewusst gegen eine Profikarriere als Spieler und für den Trainerweg.
Parallel zu seinem Studium fand er über ein Praktikum den Einstieg bei Volkswagen, schrieb seine Bachelor- und Masterarbeit bei VW und ist hier seit 2018 fest angestellt. In Wolfsburg fand er nicht nur beruflich, sondern auch sportlich optimale Bedingungen vor. Seit vielen Jahren trainiert Rogoza die Torhüterinnen und Torhüter der Young Grizzlys und hat maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des Standorts.
Seine Fachkompetenz, sein moderner Trainingsansatz und sein Netzwerk machten auch den Deutschen Eishockey-Bund auf ihn aufmerksam. Seit 2019 gehört der Torwarttrainer zum Umfeld der Frauen-Nationalmannschaft, zunächst als Gast, später als fester Bestandteil des Trainerstabs.
Mittlerweile verantwortet er das Torhütertraining auf höchstem internationalem Niveau. Sein Ansatz ist dabei klar: Er setzt auf Verständnis für Spielsituationen, analytisches Arbeiten, Kommunikation auf Augenhöhe und konsequente, harte Arbeit – immer mit dem Ziel, die Athletinnen bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 richtet sich der Fokus zunächst auf die Vorrunde, die für die deutschen Eishockey-Frauen am 5. Februar beginnt. In vier Vorrundenspielen trifft die deutsche Mannschaft auf international starke Gegner.
Unter anderem warten mit Schweden und Japan etablierte Nationen, die für strukturiertes, schnelles und taktisch anspruchsvolles Eishockey stehen. Die Vorrunde ist dabei von zentraler Bedeutung, denn sie entscheidet über den weiteren Turnierverlauf und die Chance, sich mit den besten Teams der Welt zu messen.
Gerade in diesen Spielen kommt der Arbeit von Sascha Rogoza eine besondere Bedeutung zu. Der Videoanalyst ist gerade bei der Vor- und Nachbereitung der Spiele und Gegner essentieller Bestandteil des Teams. Als Torwarttrainer bereitet er die deutschen Torhüterinnen gezielt auf die unterschiedlichen Spielstile der Gegner vor, analysiert Schussprofile, Spielsituationen und taktische Abläufe und sorgt dafür, dass das Team auch in Druckphasen stabil bleibt.
Seine Erfahrung aus Weltmeisterschaften und internationalen Turnieren fließt dabei direkt in die Vorbereitung auf Olympia ein.
„Für die Volkswagen Sportkommunikation ist Sascha Rogoza ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie berufliches Engagement und persönliche Leidenschaft auf höchstem Niveau miteinander vereinbar sind“, sagt Jesper Gaden, Volkswagen Sportkommunikation. Während er im Unternehmen in einer Stabsfunktion Verantwortung übernimmt, vertritt er Deutschland und indirekt auch den Standort Wolfsburg auf der größten Bühne des Wintersports.

