News: Grizzlys siegen in ausverkaufter Eis Arena

18.01.2026

Grizzlys siegen in ausverkaufter Eis Arena

Es war ein Nachmittag und ein Charity-Spieltag ganz nach dem Geschmack der Grizzlys! Die Niedersachsen gewannen am Sonntag in einer ausverkauften Eis Arena gegen den amtierenden Meister Eisbären Berlin nach Treffern von Gemel Smith, Tyler Gaudet, Timo Ruckdäschel, Justin Feser und Bobby Lynch mit 5:2!

Les Lancaster hatte die erste große Möglichkeit der Eisbären (3.), die danach im Powerplay mächtig Druck ausübten und aus allen Lagen schossen. Schwarz-Orange überstand gleich zwei Unterzahlsituationen und zeigte sich seinerseits effizient: Gemel Smith überwand Jake Hildebrand im Kasten der Gäste mit einem abgefälschten Schuss aus dem Handgelenk (11.).

Tyler Gaudet sollte einige Minuten später sogar nachlegen (17.), die Freude über den zweiten Treffer des Nachmittags währte aber nicht lange. Acht Sekunden später verkürzte Ty Ronning und brachte die Hauptstädter auf die Anzeigetafel (17.). Jean-Sébastian Dea (18.) und Eric Hördler, der das Gestänge traf (19.), hatten den Ausgleich auf dem Schläger.

Der sollte auf Eisbären-Seite nur nach 36 Sekunden Kai Wissmann gelingen, der Kapitän ließ Dustin Strahlmeier keine Chance. Die Grizzlys schüttelten sich und schlugen doppelt zurück: Erst bediente Julian Chrobot in der Mitte Timo Ruckdäschel (28.), dann fand ein Versuch von Justin Feser nur 41 Sekunden später den Weg ins Tor (29.).

Es sollte nach 40 Minuten beim 4:2 bleiben – obwohl die Berliner stets gefährlich vor Strahlmeier auftauchten und Wolfsburg in Person von Jacob Hayhurst (32.) und Matt White (38.) hätte nachlegen können.

Markus Niemeläinen hatte kurz nach Wiederbeginn die Chance auf den Anschlusstreffer (41.), in der Folge verteidigten die Gastgeber aber viele Aktionen des Gegners im Verbund und erfolgreich. Bobby Lynch war es dann, der mit dem 5:2 nach einigen vergebenen Möglichkeiten endgültig die Weichen auf Sieg stellte (50.).

Die Eisbären steckten nicht auf und durften einige Minuten später sogar nochmals im Powerplay ran. Schwarz-Orange verteidigte mit Leidenschaft und holte schließlich selbst noch eine Strafe gegen den Gegner heraus. In den Schlussminuten brannte nichts mehr an. An einem Nachmittag, der in einer ausverkauften Eis Arena ganz nach dem Geschmack der Grizzlys verlief.

Der nächste Gegner der Niedersachsen sind am Donnerstag die Adler Mannheim. Um 19.30 Uhr fällt in der Kurpfalz die Scheibe.

Das Spiel im Stenogramm

Torfolge: 1:0 (11.) Smith (Lynch, Thompson), 2:0 (17.) Gaudet (Prow), 2:1 (17.) Ronning (Pföderl, Kirk), 2:2 (21.) Wissmann (Müller, Ronning), 3:2 (28.) Ruckdäschel (Chrobot, Dumont), 4:2 (29.) Feser (Melchiori, Pfohl), 5:2 (50.) Lynch (Hayhurst).

Strafminuten: Wolfsburg 11, Berlin 9.

Schiedsrichter: Frano, Polaczek.

Zuschauer: 4503 (ausverkauft).

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