17.01.2026
Bärenduell und Charity-Spieltag in der Eis Arena
Es ist Charity-Spieltag in der Eis Arena: Die Grizzlys empfangen am Sonntag ab 14 Uhr den amtierenden Meister, die Eisbären Berlin. Es ist das Duell zweier Tabellennachbarn – für das es hier noch wenige Stehplatztickets gibt. MagentaSport zeigt die Partie live und in voller Länge. Die Eis Arena öffnet ihre Tore um 12.30 Uhr.
Das vierte Bärenduell der laufenden Saison steht ganz im Zeichen des Charity-Spieltags. Der wird traditionell durch die Volksbank BRAWO umgesetzt – und die Grizzlys nutzen ihrerseits die Möglichkeit, im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung etwas Gutes für die Region zu tun.
In diesem Jahr dreht es sich um das Projekt HarzHelfer – eine gemeinsame Initiative von United Kids Foundations, den Niedersächsischen Landesforsten und anderen Partnern. Pro fünf Euro Spendeneinnahmen wird im Harz, der durch Klimawandel und Stürme eine große Menge an Bäumen „verloren“ hat, wieder einer gepflanzt und natürlich im Anschluss auch gepflegt.
In der Praxis heißt das: Zwei Euro aus jedem verkauften Ticket für die Begegnung mit dem amtierenden deutschen Meister kommen dem Projekt HarzHelfer zugute. Aktuell sind noch einige Stehplatztickets erhältlich. Schnell sein lohnt sich in diesem Fall gleich doppelt. Es geht am Sonntag nicht nur um drei Punkte, sondern eben auch für einen guten Zweck aus der Region.
Auf dem Eis, so viel steht fest, werden sich beide Mannschaften nichts schenken. Die Hauptstädter reisen als Tabellensiebter zum Achten des Klassements und tankten am Donnerstag mit einem 5:3-Erfolg bei traditionell heimstarken Schwenninger Wild Wings ordentlich Selbstvertrauen.
Der Mann der Stunde bei den Eisbären heißt zweifelsohne Liam Kirk. Der Stürmer hat in den vergangenen zehn Partien immer getroffen – auch beim 2:1-Sieg der Grizzlys in Berlin am zweiten Weihnachtstag. „Er hat einen unglaublichen Lauf, auf ihn müssen wir natürlich sehr, sehr gut aufpassen“, mahnt Grizzlys-Headcoach Mike Stewart.
Sich ausschließlich auf den Briten zu konzentrieren, wäre aber der falsche Ansatz. „Dafür haben die Berliner einfach viel zu viel Qualität im Kader. Das ist eine verdammt starke Mannschaft, gegen die wir hellwach sein müssen und uns keine Fehler erlauben dürfen“, stellt Stewart klar.
Schwarz-Orange hat in den vergangenen elf Spielen neunmal gepunktet, so auch beim 1:2 nach Verlängerung im Auswärtsspiel gegen die Iserlohn Roosters am Freitag. Das Ziel ist auch diesmal Zählbares – aber: „Wir wollen das Eis als Sieger verlassen“, gibt der Headcoach der Niedersachsen vor.

