News: Grizzlys punkten, unterliegen aber

16.01.2026

Grizzlys punkten, unterliegen aber

Mit einem Punkt im Gepäck begaben sich die Grizzlys am Freitag auf die Heimreise. Sie hatten bei den Iserlohn Roosters ein enges Spiel mit 1:2 nach Verlängerung verloren. Am Sonntag folgt ab 14 Uhr das Bärenduell mit den Eisbären Berlin. Die letzten Tickets, die noch erhältlich sind, gibt’s hier.

Luis Schinko scheiterte im Eins-gegen-Eins am Iserlohner Goalie Andreas Jenike, auf der Gegenseite traf Daniel Neumann den Pfosten: Das waren die ersten 60 Sekunden einer spektakulär startenden Partie. Tyler Boland (4.) und Johannes Huß (8.) kamen bei weiteren Großchancen nicht zum Abschluss, Jakub Borzecki fand seinen Meister in Dustin Strahlmeier (14.).

Der war in der besten Roosters-Phase dann aber doch machtlos, Julian Napravnik erzielte die Führung für die Sauerländer (15.). Die durften kurz darauf auch zum ersten Mal im Powerplay agieren, Schwarz-Orange überstand diese Situation nach einigen Befreiungen schadlos.

Einmal „Strahlie“ (21.) und einmal das Lattenkreuz (22.) sorgten dafür, dass Christian Thomas nicht schon früh im Mittelabschnitt erhöhte. Eric Cornel vergab die nächste Topchance (26.), Anthony Camara wurde im letzten Moment und nur noch per Foul von Julian Melchiori gestört (32.).

Die Grizzlys taten sich schwer, zu Torchancen zu kommen. Bobby Lynch in Überzahl (31.) und Tyler Gaudet in Unterzahl (33.) hatten die besten Gelegenheiten, in den Minuten vor der zweiten Sirene hatte Schwarz-Orange etwas mehr von der Partie. An Jenike war allerdings kein Vorbeikommen.

Die ersten Minuten des Schlussdrittels hielten keine gefährlichen Offensivaktionen bereit, dann konterte der IEC – doch Camara zog im Eins-gegen-Eins mit Strahlmeier den Kürzeren (48.). Kurze Zeit später war der Goalie der Niedersachsen erneut zur Stelle (49.), dann kam Timo Ruckdäschel aus dem hohen Slot zum Abschluss (50.).

Dann gelang doch der Ausgleich: Gemel Smith drückte einfach mal ab und traf präzise ins lange Eck (51.). Die Begegnung bog nun in die Crunchtime ab. Napravnik hätte für den Lucky Punch sorgen können (59.), Gaudet auf der Gegenseite ebenfalls (60.). In der Verlängerung entschied Kyle Wood die Begegnung zugunsten der Hausherren (62.).

Das Spiel im Stenogramm

Torfolge: 1:0 (15.) Napravnik (Niehus), 1:1 (51.) Smith (White, Prow), 2:1 (62.) Wood (Fischbuch, Camara).

Strafminuten: Iserlohn 4, Wolfsburg 4.

Schiedsrichter: MacFarlane, Iwert.

Zuschauer: 4967.

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