06.01.2026
Niederlage nach Penaltyschießen
Nach 65 Minuten war im Auswärtsspiel der Grizzlys gegen die Schwenninger Wild Wings keine Entscheidung gefallen, die musste im Penaltyschießen her. Hier hatten die Hausherren das bessere Ende und gewannen mit 4:3. Nun geht es für Schwarz-Orange mit einem Heimspiel-Doppelpack gegen die Augsburger Panther (Freitag | 19.30 Uhr) und die Löwen Frankfurt (Sonntag | 14 Uhr) weiter. Tickets für beide Begegnungen gibt’s hier.
Die ersten 20 Minuten waren spektakuläre: Nach 65 Sekunden bestraften die Gastgeber einen Fehlpass und eine Unachtsamkeit der Niedersachsen, Ex-Grizzly Phil Hungerecker fälschte die Scheibe entscheidend ab. Die Reaktion der Gäste folgte: Jacob Hayhurst bugsierte die Scheibe durch die Schoner von Goalie Joacim Eriksson, das Spielgerät überquerte die Torlinie so eben mit vollem Umfang – 1:1 (3.).
Ausgerechnet in Unterzahl überwand auch Fabio Pfohl den SERC-Schlussmann (7.), Spencer Machacek hätte im Powerplay nachlegen können (9.). Wenig später verhinderte der Pfosten beim Schuss von Keaton Thompson den dritten Wolfsburger Treffer (11.), kurze Zeit später erzielte Kyle Platzer das 2:2 (11.).
Einen Shorthander hatte Platzer ebenfalls auf dem Schläger, er scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Dustin Strahlmeier (13.).
Der Mittelabschnitt sollte im Vergleich deutlich unspektakulärer werden. Jordan Szwarz prüfte Strahlmeier (23.), Mirko Höfflin verfehlte sein Ziel nach hübscher Einzelleistung (35.). Die Grizzlys sendeten durch Jimmy Lambert ein offensives Lebenszeichen (33.) und schlugen dann zu: Tyler Gaudet bediente Luis Schinko, der wenig Mühe hatte (36.).
Die Wolfsburger überstanden kurz vor Drittelende 37 Sekunden in doppelter Unterzahl und nahmen einen knappen Vorsprung mit in die Kabine.
Im Schlussabschnitt hatte Sebastian Uvira die erste dicke Chance, der Pfosten rettete schließlich für Strahlmeier (46.). Es war der Auftakt zu einer Druckphase der Wild Wings. Aus der befreiten sich die Autostädter nach und nach, Justin Feser hätte erhöhen können (53.). Das galt auch für Hayhurst und Gemel Smith, die jeweils an Eriksson scheiterten (55.).
Die Wild Wings warfen zum Ende alles nach vorne und wurden belohnt. Tyson Spink erzielte 27 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Die Overtime war fast schon die logische Folge, die sollte trotz einiger Schwenninger Chancen nicht zur Entscheidung führen. Für die sorgte Tyson Spink mit dem vierten Penalty.
Das Spiel im Stenogramm
Torfolge: 1:0 (2.) Hungerecker (Tys. Spink, Tyl. Spink), 1:1 (3.) Hayhurst (Smith, Lynch), 1:2 (7.) Pfohl (Chrobot), 2:2 (11.) Platzer (Karachun, Szwarz), 2:3 (36.) Schinko (Gaudet), 3:3 (60.) Tys. Spink (Bassen, Hungerecker), 4:3 (65.) Tys. Spink (Penaltyschuss).
Strafminuten: Schwenningen 10, Wolfsburg 14.
Schiedsrichter: Kozari, Pálkövi.
Zuschauer: 5023.
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