03.01.2026
Zwei wichtige Auswärtsspiele vor der Brust
Zuletzt ging es für die Grizzlys ausschließlich gegen die Spitzenteams der PENNY DEL. Nun warten nacheinander zwei direkte Konkurrenten auf die Niedersachsen, die am Sonntag (19 Uhr) bei den Nürnberg Ice Tigers und am Dienstag (14 Uhr) bei den Schwenninger Wild Wings antreten. MagentaSport zeigt beide Spiele live und in voller Länge.
1:2 nach Penaltyschießen beim ERC Ingolstadt, 2:5 gegen die Straubing Tigers, 2:3 nach Penaltyschießen gegen den EHC Red Bull München: So lautet die Bilanz der Wolfsburger aus den jüngsten Partien gegen drei Top-Fünf-Teams. Ärgerlich war dabei vor allem die Niederlage gegen München am Freitag nach einem späten Ausgleichstreffer der Gäste.
„Es fühlt sich eher so an, als hätten wir zwei Punkte verloren“, gibt Grizzlys-Headcoach Mike Stewart zu. Lange Zeit, sich zu ärgern, bleibt nicht. Es stehen zwei Partien vor der Tür, deren Bedeutung bei einem Blick auf die Tabelle klar wird. Schwarz-Orange ist mit 49 Punkten Tabellenachter, die Nürnberger (47) folgen auf Rang neun, die Augsburger Panther (43) und Schwenningen (43) belegen die Plätze zehn und elf.
Nach den Partien in Nürnberg und Schwenningen geht es ausgerechnet gegen Augsburg weiter (9. Januar | Tickets gibt’s hier), doch die Autostädter blicken noch nicht so weit voraus. „Die nächsten beiden Spiele werden sehr wichtig. Auswärts ist es immer etwas schwieriger“, weiß Stewart. „Aber wir müssen es gemeinsam angehen und mit breiter Brust auftreten.“
Nach einem Heimsieg über die Ice Tigers am zweiten Spieltag (5:3) verloren die Grizzlys das zweite Aufeinandertreffen mit den Franken auswärts mit 2:4. Dabei hatten sie zwei Rückstände egalisiert, Chancen auf einen Führungstreffer ausgelassen und am Ende einen Treffer ins leere Gehäuse kassiert.
„Beide Partien gegen Nürnberg waren eng, sie waren hart umkämpft. Ich bin davon überzeugt, dass sich beide Teams auch am Sonntag nichts schenken werden“, blickt Stewart voraus. Zu punkten, ist in Anbetracht der genannten Tabellenkonstellation besonders wichtig. „Nichts anderes ist das Ziel“, unterstreicht Stewart.
Der Headcoach der Gäste führt aus: „Wir wollen aus den kommenden beiden Spielen so viele Punkte mitnehmen wie möglich, das ist klar. Unser Fokus gilt jetzt aber zu 100 Prozent dem Spiel in Nürnberg.“

