News: Knappe Niederlage gegen Bremerhaven

12.12.2025

Knappe Niederlage gegen Bremerhaven

Gut zwei Wochen nach dem Erfolg in Bremerhaven haben die Grizzlys nun ihr Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins verloren. Die Niedersachsen unterlagen im Nordduell mit 4:5.

Der Start war nach Wunsch verlaufen für die Gastgeber. Im Anschluss an eine überstandene Unterzahlsituation zog Jimmy Martinovic von der blauen Linie ab, Bobby Lynch gab der Scheibe noch die entscheidende Richtungsänderung – 1:0 (5.). Im ersten Powerplay des Abends verpassten Jimmy Lambert (7.) und Tyler Gaudet (8.) den zweiten Treffer des Abends.

Dann wurde es bitter: Fabian Herrmanns Schuss fand noch leicht abgefälscht den Weg ins Tor (11.), nach einem Missverständnis zwischen Luis Schinko und Goalie Hannibal Weitzmann traf Nino Kinder ins verwaiste Gehäuse (17.), wenig später stellte Alex Friesen im Powerplay auf 3:1 für die Fischtown Pinguins (19.).

Und es kam noch schlimmer für Schwarz-Orange: Weitzmann verpasste die Scheibe hinter dem eigenen Tor, zwölf Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Miha Verlic. Die Autostädter waren um eine Antwort bemüht. Lambert (21.), Janik Möser (25.) und Timo Ruckdäschel (26.) war sie allerdings nicht vergönnt.

Erfolgreich war in Überzahl Jacob Hayhurst, der im Eins-gegen-Eins mit Leon Hungerecker im Tor der Seestädter cool blieb (30.). Kurz zuvor hatte der „eingewechselte“ Dustin Strahlmeier gegen Nico Krämmer pariert (29.), im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts war „Strahlie“ auch im Getümmel (36.) und gegen Jan Urbas (38.) zur Stelle.

Gaudet machte die Partie zu Beginn des Schlussabschnitts wieder so richtig spannend. Der Stürmer traf aus dem Handgelenk zum 3:4 (44.). Den Fischtown Pinguins gelang es daraufhin aber, das Geschehen vom eigenen Tor wegzuhalten und sich selbst die eine oder andere Chance zu erspielen. Eine davon nutzte Bennet Roßmy zum 5:3 (54.).

Die Grizzlys, sie steckten nicht auf. In Unterzahl erzielte Spencer Machacek das 4:5 und sorgte für Hoffnung in der Eis Arena (59.). Zu mehr sollte es aber nicht reichen…

Am Sonntag folgt ab 19 Uhr die Partie der Niedersachsen bei Aufsteiger Dresdner Eislöwen.

Das Spiel im Stenogramm

Torfolge: 1:0 (5.) Lynch (Martinovic, Schinko), 1:1 (11.) Herrmann (Wejse, Bettahar), 1:2 (17.) Kinder (Conrad, Eminger), 1:3 (19.) Friesen (Miele, Bruggisser), 1:4 (21.) Verlic (Jeglic), 2:4 (30.) Hayhurst (White), 3:4 (43.) Gaudet (Machacek), 3:5 (54.) Roßmy (Krämmer, Miele), 4:5 (59.) Machacek.

Strafminuten: Wolfsburg 8, Bremerhaven 6.

Schiedsrichter: Rohatsch, Iwert.

Zuschauer: 3259.

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