08.03.2016
Die Statistik der Hauptrunde
52 Spieltage haben die Grizzlys in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) um Punkte gekämpft. Am Ende hat die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross einen hervorragenden vierten Tabellenplatz erreicht und das eigene Saisonziel, die Top-Sechs, übertroffen. Unter grizzlys.de gibt es im Folgenden die große Statistik zur Hauptrunde.
Vier Partien absolvierten die Grizzlys gegen jeden Gegner. In der Hauptrunde 2015-2016 zählten die Teams aus Ingolstadt und Schwenningen zu den "Lieblingsgegnern" der Mannschaft von Trainer Pavel Gross: Alle vier Spiele konnten die Grizzlys für sich entscheiden. Im Gegensatz dazu ist die Bilanz gegen Berlin, Iserlohn, Köln und Krefeld mit drei Niederlagen negativ. Lediglich ein Duell ging jeweils an die Niedersachsen.
Die Bilanz im Überblick
Grizzlys vs.
Düsseldorfer EG
(2 Siege | 2 Niederlagen)
Schwenninger Wild Wings
(4 Siege | 0 Niederlagen)
Eisbären Berlin
(1 Sieg | 3 Niederlagen)
Augsburger Panther
(2 Siege | 2 Niederlagen)
EHC Red Bull München
(2 Siege | 2 Niederlagen)
Nürnberg Ice Tigers
(3 Siege | 1 Niederlagen)
Straubing Tigers
(3 Siege | 1 Niederlage)
Kölner Haie
(1 Sieg | 3 Niederlagen)
Adler Mannheim
(2 Siege | 2 Niederlagen)
Iserlohn Roosters
(1 Siege | 3 Niederlagen)
Krefeld Pinguine
(1 Sieg, 3 Niederlagen)
ERC Ingolstadt
(4 Siege | 0 Niederlagen)
Hamburg Freezers
(3 Siege | 1 Niederlage)
Höchster Heimsieg: Mit jeweils 8:1 konnten zuletzt die Augsburger Panther (49. Spieltag) sowie vorher die Straubing Tigers (21. Spieltag) aus der Eis Arena geschossen werden.
Höchster Auswärtssieg: Der gelang den Grizzlys ebenfalls gegen den AEV. Endstand aus Sicht der Gross-Schützlinge am 04. Spieltag: 6:1
Knappe Angelegenheit: Drei von vier Spielen gegen den Hauptrundensieger EHC Red Bull München wurden im Penaltyschießen entschieden. Bilanz der Grizzlys dabei: 1:2.
Top-Werte: Die meisten Tore schossen die Grizzlys gegen die Ingolstädter Panther (18). Im eigenen Kasten klingelte es gegen die Krefeld Pinguine (15 Gegentore) am häufigsten. Nur 46 Gegentore mussten sich die Grizzlys-Fans in der Eis Arena anschauen. Keine Mannschaft kassierte weniger Treffer vor den Augen der eigenen Anhänger.
Starke Fänger: Felix Brückmann (Gegentorschnitt 2.05 | Fangquote 92.1 %) und Sebastian Vogl (2.26 | 91.4 %) sind das statistisch gesehen beste Torhüter-Duo der Liga. Mit ihren Werten liegen die beiden Goalies auf Platz zwei und vier der DEL-internen Wertung.
Top-Scorer: Sebastian Furchner ist mit 22 Toren und der gleichen Anzahl an Vorlagen Top-Torschütze und Führender der Grizzlys in Sachen Scoring. Im Ligavergleich liegt "Furchi" damit auf Rang 11. Nur drei Plätze hinter ihm ist Kapitän Tyler Haskins (12 Treffer, 31 Assists) platziert.
Wertvoll: Mark Voakes (+17) führt Plus-Minus-Statistik mit großem Vorsprung an. Hinter ihm folgen Robbie Bina und Sebastian Furchner (jeweils +9). Voakes ist mit seinem Wert übrigens der Spieler mit der ligaweit besten Plus-Minus-Bilanz. Auch am Bullypunkt (544:407 | Quote: 57 %) zählt der Kanadier zu den besten seines Fachs und gehört zu den Top-drei der Liga.
Ballermänner: Diese Wertung wird von Daniel Widing angeführt. Der Schwede feuerte stolze 164-mal auf das gegnerische Tor, dicht gefolgt von Sebastian Furchner (161 Schüsse).
Strafbank-König: Björn Krupp (112 Strafminuten) saß in Reihen der Niedersachsen am häufigsten in der Kühlbox.
Special Teams: Mit 55 Toren aus 254 Situationen stellen die Grizzlys das statistisch gesehen effektivste Powerplay der Liga. Auch in Unterzahl (Platz 4) gehört das Team von Trainer Gross zur Ligaspitze.
Zuspruch: Mit durchschnittlich 2.617 Besuchern konnten die Grizzlys ihren Schnitt im Vergleich zur Hauptrunde 2014-2015 um 196 Zuschauer nach oben schrauben.

