Sebastian Furchner (links) und die Grizzlys bekommen es am Freitag mit dem aktuellen Spitzenreiter zu tun.

04.03.2016

Grizzlys zu Gast beim Tabellenführer

Herkules-Aufgabe für die Grizzlys am vorletzten Spieltag der Hauptrunde: Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross gastiert am Freitagabend (19.30 Uhr) beim Tabellenführer EHC Red Bull München. Am Sonntag (14.30 Uhr | Eis Arena) folgt das letzte Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers. Aktuell sind bereits rund 3000 Tickets verkauft. Die Grizzlys raten, den Vorverkauf zu nutzen, um lange Schlangen an den Tageskassen zu vermeiden. Jetzt Tickets sichern!

Für die Grizzlys geht es in den letzten Partien vor allem darum, die Viertelfinalteilnahme perfekt zu machen. Diese ist den Niedersachsen nur noch theoretisch zu nehmen. Zwei hohe Niederlagen in München und gegen Nürnberg sowie gleichzeitig zwei hohe Siege des ERC Ingolstadt könnten die Grizzlys vom sechsten Platz stoßen. Auf der anderen Seite ist für die Grizzlys auch das Heimrecht im Viertelfinale noch drin. Mit sechs Punkten und zwei Strauchlern der Konkurrenz auf den Plätzen fünf und vier könnten sich die Niedersachsen in der Tabelle nach vorne arbeiten. Doch damit beschäftigen sich die Verantwortlichen nicht. "Wir spielen zwei wichtige Spiele. Beide fangen bei 0:0 an. Beide wollen wir gewinnen. Der Blick auf die Tabelle interessiert uns überhaupt nicht", so Trainer Gross.

Treffen der Abwehrbollwerke

Ein torreiches Spiel könnte es am Freitag nicht geben. Mit den Grizzlys (114 Gegentore) und den RedBulls (119) stehen sich die beiden besten Defensivreihen gegenüber. Maßgeblich daran beteiligt sind auch die Torhüter: Mit Felix Brückmann und Sebastian Vogl auf Seiten der Niedersachsen sowie David Leggio und Danny aus den Birken (München) treffen sich die statistisch gesehen besten Torhüter-Duos der Liga. Alle vier stehen mit ihren Werten unter den Top-6 der DEL. Weitere Spitzenwerte, die beide Teams vorweisen können: Die Grizzlys haben laut Statistik das beste Powerplay, München hingegen verfügt über das effektivste Unterzahlspiel. Dabei gelangen den Bayern übrigens schon stolze 14 sogenannte "short-handed-goals".

Vorverkauf nutzen

Auch am Sonntag können sich die Grizzlys-Verantwortlichen über eine große Kulisse freuen. Gut 3000 Karten sind für das Heimspiel gegen Nürnberg (14.30 | Eis Arena) bereits verkauft. Sitzplätze werden bereits knapp. "Wir hoffen, dass viele Zuschauer und Fans den Weg in die Arena finden und die Jungs große Unterstützung in dieser finalen Partien bekommen", so Sportdirektor Charly Fliegauf. Informationen für den Ticketverkauf für die Playoffs geben die Grizzlys ebenfalls in Kürze bekannt.