Nach dem Ausfall von Marco Rosa erhält Sergej Stas eine Chance in den Angriffsreihen der Grizzlys.

07.01.2016

Grizzlys in Augsburg gefordert

Letzte Station der einwöchigen Auswärtstour der Grizzlys ist am Freitag Augsburg. Dort treffen die Niedersachsen ab 19.30 Uhr auf die heimstarken Panther. Nach dem Ausfall von Marco Rosa (Handverletzung) wird Sergej Stas aller Voraussicht nach wieder im Kader stehen.

Die Grizzlys hatten am Donnerstagvormittag in Ingolstadt trainiert. Anschließend reiste der Grizzlys-Tross Richtung Augsburg. Die Auswärtstour der Niedersachsen verlief bislang eher bescheiden: Ein Punkt aus zwei Spielen, dazu ein geschossenes Tor. "Wir haben Luft nach oben. Das wissen die Jungs selbst", so Sportdirektor und Geschäftsführer Charly Fliegauf. Einer, der nicht mithelfen kann die Trefferquote zu verbessern, ist Marco Rosa. Für den an der Hand verletzten Stürmer rückt Sergej Stas wieder in die Angriffsformation. "Ich bin hochmotiviert und freue mich darauf, der Mannschaft helfen zu können", so der 24-Jährige. Offen ist die Torhüterposition. Sebastian Vogl hielt zuletzt ordentlich. Aber auch Felix Brückmann hatte zuvor überzeugen können.

Ziel: Vorsprung ausbauen

Trotz der beiden verlorenen Partien in Köln und Straubing stehen die Grizzlys aktuell auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz. Freitagsgegner Augsburg steht mit fünf Punkten weniger auf Rang neun. "Die Tabelle ist sehr eng. Ein Sieg in Augsburg wäre mit Blick auf den Abstand nach unten viel wert", weiß Fliegauf. Dafür müssen sich die Spieler von Cheftrainer Pavel Gross aber strecken. Gerade vor eigenem Publikum kommen die Panther stets mit viel Tempo aus der Kabine. Das Mittel dagegen ist klar: "Von der ersten Sekunde an müssen wir hellwach sein und die Zweikämpfe gewinnen", betont der Grizzlys-Sportdirektor.

Gegner-Check

Beim Blick auf die Tabelle und Richtung Augsburger Panther fällt auf: Die Fuggerstädter haben bislang die meisten Tore (113) erzielt. Hauptverantwortlich, zumindest laut Statistik, zeigen sich dafür die Stürmer Jonathan Matsumoto (15 Tore, 22 Vorlagen) und Ben Hanowski (15, 17). Ebenso steht der AEV jedoch hinsichtlich der Gegentreffer (117) "ganz oben" im Ranking. Beispielhaft dafür stehen die letzten Ergebnisse der Panther. Einem 1:5 in eigener Arena gegen Düsseldorf folgten zwei Siege (6:1 in Ingolstadt und 4:1 gegen Schwenningen). Aus Sicht der Grizzlys sollten also Defensive und Offensive gleichermaßen beherzigt werden. Zumindest das erste Duell in dieser Saison konnten die Niedersachsen für sich entscheiden. Am vierten Spieltag setzten sich die Grizzlys im Curt-Frenzel-Stadion mit 6:1 durch.