02.04.2019

Die Grizzlys-Statistik zur Saison 2018-2019

52 Spieltage haben die Grizzlys in der Deutschen Eishockey Liga um Punkte gekämpft. Am Ende verpassten die Niedersachsen die Playoffs. Unter grizzlys.de gibt es im Folgenden die interne Statistik zur Hauptrunde.

59 Punkte standen nach 52 Partien auf dem Konto der Grizzlys, was am Ende Tabellenplatz zwölf bedeutete. Zwei von insgesamt sieben Partien konnten dabei in der Overtime gewonnen werden. Im Penaltyschießen hingegen verloren die Niedersachsen alle fünf Duelle mit ihren Kontrahenten. Das Torverhältnis lautete am Ende 134 zu 182 (-48).

Heim Top & Flop: Mit 6:1 schossen die Grizzlys die Straubing Tigers am 23. Dezember die aus der Eis Arena. Klar unterlegen waren die Niedersachsen hingegen im Heimspiel gegen Nürnberg, welches mit 0:5 endete. 

Höchster Auswärtssieg: Ein stolzes 7:0 feierten die Grizzlys Mitte Januar beim Gastspiel in Nürnberg. Die 1:8-Niederlage am 28. Dezember in Bremerhaven war hingegen einer der Tiefpunkte der Saison.

Eindeutig: Beide Heimspiele gegen den EHC Red Bull München endeten aus Sicht der Grizzlys mit 0:4. Alle vier Aufritte gegen Berlin und Mannheim konnten die Niedersachsen auf heimischer Spielfläche hingegen für sich entscheiden, gaben dabei nur einen Punkt ab. 

Dauerbrenner: Jeff Likens absolvierte alle 52 Partien der Hauptrunde und stand mit 1123:46 Minuten am längsten aller Grizzlys-Profis auf dem Eis. Neben dem Verteidiger waren Wade Bergman und Brent Aubin die einzigen beiden Akteure, die alle 52 Spiele absolvieren konnten.

Rückhalt: David Leggio erreichte in 31 Spielen einen Gegentorschnitt von 2,82 sowie eine Fangquote von 90,7 Prozent. Bemerkenswert: Gemeinsam mit Danny aus den Birken (München), Olivier Roy (Augsburg) und Jochen Reimer (Ingolstadt) konnte der US-Amerikaner seinen Kasten am häufigsten gänzlich sauber halten. Alle Goalies feierten insgesamt fünf Shutouts.

Top-Scorer: Daniel Sparre war mit 40 Punkten Top-Scorer der Grizzlys. Bester Torschütze war Spencer Machacek. Von seinen 89 Schüssen fanden stolze 18 den Weg ins Tor. Mit der Quote von 20,2 Prozent steht der Stürmer unter den Top-10 der effektivsten DEL-Angreifer.

Eigengewächs: Mit Steven Raabe feierte ein Nachwuchscrack der Young Grizzlys sein DEL-Debüt. Der 17 Jahre junge Angreifer wurde unter Coach Hans Kossmann zum Verteidiger umfunktioniert und absolvierte insgesamt 23 Partien. Dabei gelangen ihm zwei Torvorlagen.

Plus-Minus: Jeremy Welsh (+3) führt die Plus-Minus-Statistik an. Hinter ihm folgen Christoph Höhenleitner, Marius Möchel und William Wrenn (jeweils +2). Mit -16 steht Brent Aubin an letzter Position dieser Wertung. 

Ballermänner: Daniel Sparre schoss 125-mal auf das gegnerische Tor, gefolgt von Sebastian Furchner (107 Schüsse).

Strafbank: Armin Wurm und Jeff Likens kassierten mit jeweils 50 Strafminuten die meisten in den eigenen Reihen. Dennoch belegen die Grizzlys mit insgesamt 530 Minuten einen guten dritten Platz in der Fairness-Statistik.

Special Teams: Sollte eigentlich in dieser Saison nicht erwähnt werden, machen wir der Vollständigkeit halber dennoch: Die Grizzlys schossen in 213 Powerplay-Situationen 25 Tore. Mit einer Quote von 11,7 Prozent bedeutete dies den letzten Rang der DEL-Wertung. Auch das Unterzahlspiel lief nicht sonderlich erfolgreicher aus Sicht der Niedersachsen: Dort stehen die Grizzlys auf dem vorletzten Platz. Nur die Straubing Tigers „killten“ erfolgloser.

Zuspruch: Mit durchschnittlich 2.815 Zuschauern haben die Grizzlys ihren Schnitt ein weiteres Mal nach oben korrigiert. In der Vorsaison 2017-2018 kamen in 26 Heimspielen 2.752 Besucher in die Eis Arena.

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Grizzlys Wolfsburg - DAUERKARTEN 2019-2020