News: Letztmals zu Hause gefordert

24.01.2026

Letztmals zu Hause gefordert

Die etwa vierwöchige Olympiapause rückt näher – zuvor haben die Grizzlys noch zwei Aufgaben vor der Brust. Am Dienstag (19.30 Uhr) geht’s auswärts gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Zuvor steht das letzte Heimspiel vor der Unterbrechung an: Schwarz-Orange empfängt am Sonntag ab 19 Uhr die Dresdner Eislöwen. Tickets für die Sunday Hockey Night gibt’s hier, MagentaSport überträgt live.

Die Niederlage der Niedersachsen bei den Adler Mannheim am Donnerstag war eine ärgerliche. Sie hatten gewiss einen ordentlichen Auftritt hingelegt und dem Tabellenzweiten alles abverlangt, sich aber zum Ende des ersten und zweiten Drittels die letztlich entscheidenden Gegentreffer eingehandelt.

Der Fokus liegt nun auf einer gänzlich anderen Aufgabe. Der Aufsteiger aus Sachsen ist zu Gast. Die Eislöwen sind seit Monaten Tabellenschlusslicht und werden die Spielzeit vermutlich auch auf Rang 14 beenden. Nach der DEL2-Meisterschaft droht nun direkt der Abstieg in die zweithöchste Spielklasse.

Nach 15 Spielen hatten die Dresdner erst fünf Punkte auf dem Konto, die Konkurrenz lief ihnen früh davon. Aber Achtung: „Wenn man in dieser Liga einen Gegner unterschätzt, wird das auf jeden Fall bestraft“, warnt Grizzlys-Headcoach Mike Stewart. „Die Eislöwen haben ihre Qualitäten und eine gute Mannschaft“, fährt Stewart fort.

In der Tat setzte der Tabellenletzte immer mal wieder Ausrufezeichen, gewann beispielsweise Anfang Januar mit 5:2 bei den Adler Mannheim und schlugen vor Weihnachten im eigenen Stadion den ERC Ingolstadt mit 3:2. „Das sollte uns Warnung genug sein. Wir haben auch in den direkten Duellen gespürt, dass Dresden nicht leicht zu schlagen ist“, sagt Stewart.

Zu Hause stand es am vierten Spieltag zehn Minuten vor Schluss noch 2:3, am Ende gewannen die Wolfsburger mit 6:3. In Sachsen folgten ein 4:0 und ein 4:1, allerdings entschieden die Niedersachsen die Begegnungen erst spät. „Es gilt wie in jedem Spiel: Wir müssen konzentriert sein, müssen fokussiert sein und müssen unserem System treubleiben“, gibt Stewart vor.

Der Headcoach der Gastgeber darf auf zuletzt drei Heimsiege in Folge zurückblicken. „Wir wollen den vierten holen – mit unseren Fans im Rücken“, betont der 53-Jährige. „Es liegt an uns. Wenn wir gut stehen und es uns gelingt, Druck auszuüben, haben wir gute Chancen, die Partie zu gewinnen.“