19.11.2022

Grizzlys zu Gast bei den Ice Tigers

Mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Straubing Tigers im Rücken geht es für die Grizzlys nun wieder auf Reisen. Am Sonntag ist Schwarz-Orange zum ersten Mal in dieser Saison bei den Nürnberg Ice Tigers zu Gast. Die Scheibe fällt um 14 Uhr, live zu sehen gibt es die Partie wie gewohnt bei MagentaSport.

„Der Sieg am Freitag hat uns gutgetan“, verdeutlicht Grizzlys-Headcoach Mike Stewart, nachdem die Niedersachsen in den drei Ligaspielen vor der Länderspielpause ohne Sieg geblieben waren. „Diese drei Punkte geben uns aber natürlich keinen Grund, uns zurückzulehnen. Wir wollen auch am Sonntag gewinnen“, gibt Stewart vor.

Das ist seiner Mannschaft in dieser Spielzeit gegen die Franken bereits zweimal gelungen. Auf heimischem Eis setzte sich der aktuelle Tabellensechste gegen die Nürnberger einmal mit 4:2 und nur wenige Wochen später mit 5:1 durch. „Die Nürnberger werden heiß darauf sein, sich dafür zu revanchieren. Sie werden mit ihren Zuschauern im Rücken auf jeden Fall alles geben, das muss uns klar sein“, warnt Stewart vor der Mannschaft von Tom Rowe.

Auch die Hausherren waren am Freitag im Einsatz. Bei den Kölner Haien stand es nach 60 Minuten 4:4, in der Overtime kamen die Domstädter eine Sekunde vor dem Ende zum Siegtreffer. Das entscheidende Tor kassierten die Ice Tigers in Unterzahl. Generell sind sie mit 70,4 Prozent überstandener Unterzahlsituationen in Sachen Penaltykilling im Ligavergleich nur auf Rang 14 zu finden.

Hinzu kommt, dass die Nürnberger bisher die meisten Strafminuten in der PENNY DEL kassiert haben. „Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass sie viele Strafen nehmen, oder dass es gegen sie leichter ist, in Überzahl ein Tor zu erzielen“, stellt Stewart klar, dessen Team am Freitag gegen Straubing die ersten beiden Tore mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt hatte. „Wir werden genauso wieder für jedes Tor hart arbeiten müssen, auch in Überzahl. Die Specialteams können eine entscheidende Rolle spielen – auf beiden Seiten.“

Die Topscorer der Gastgeber sind derzeit zwei deutsche Spieler. Daniel Schmölz (sieben Tore, elf Assists) und Patrick Reimer (fünf Tore, 13 Assists) kommen auf je 18 Scorerpunkte. „Die Jungs haben eine enorme Qualität“, weiß Stewart. „Es gibt bei den Nürnbergern aber viele weitere Spieler, die scoren können. Das ist uns bewusst“, fügt er an.

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