20.03.2022

Aus 1:3 mach 4:3 - Grizzlys schlagen München

Was für ein Comeback der Grizzlys: Die Niedersachsen lagen bis elf Minuten vor dem Ende gegen den EHC Red Bull München noch mit 1:3 zurück, glichen dann aber innerhalb von 34 Sekunden aus und setzten sich letztlich mit 4:3 durch! Die Treffer erzielten Chris DeSousa, Tyler Gaudet (2) und Toto Rech.

In der Anfangsphase waren die Hausherren die klar aktivere Mannschaft, richtig gefährlich wurde es vor dem Kasten von Henrik Haukeland aber selten. Dennoch schlug es zur Mitte des ersten Abschnitts erstmals im Kasten der Gäste ein: Chris DeSousa hatte im Powerplay abgezogen, Haukeland pariert – doch vom Schlittschuh Maksymilian Szubers fand die Scheibe den Weg ins Tor (10.).

Kurz darauf durfte Schwarz-Orange erneut in Überzahl ran. In gleich drei Situationen wurde vor dem Tor hart gearbeitet, die Gastgeber brachten Scheiben zum Tor – doch letztlich kamen sie kein zweites Mal an Haukeland vorbei (15., 16.). Gleiches galt, als Spencer Machacek stark zum Tor gezogen war (17.). Auf der Gegenseite vergab Ben Street eine gute Möglichkeit zum Ausgleich (19.).

Im Mittelabschnitt ließen beide Teams zunächst Überzahlsituationen ungenutzt, dann sollten die Gäste zuschlagen - und das gleich dreimal. Yannic Seidenberg traf per Direktabnahme zum Ausgleich (32.). Kurz darauf hätte Kastner den Gast um ein Haar in Führung gebracht, er scheiterte jedoch an Strahlmeier (32.), auf der Gegenseite kam DeSousa nicht an Haukeland vorbei (34.).

Als vieles auf ein Remis nach 40 Minuten hindeutete, gelang den Red Bulls ein Doppelschlag. Trevor Parkes (38.) und Yannic Seidenberg (40.) sorgten aus Sicht des Tabellenzweiten für eine Zwei-Tore-Führung.

Zu Beginn des dritten Drittels mussten die Hausherren nach einer Strafe gegen Jordan Murray für fünf Minuten mit einem Spieler weniger auskommen. Die Mannschaft von Mike Stewart überstand diese knifflige Aufgabe und kam wenige Minuten später zum Anschlusstreffer. Tyler Gaudet erzielte das 2:3 (49.).

Doch damit nicht genug: Ganze 34 Sekunden später sorgte Toto Rech für den so wichtigen und umjubelten Ausgleich (50.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams wollten unbedingt alle drei Punkte holen. Das bessere Ende hatten die Hausherren auf ihrer Seite: Gaudet schoss Schwarz-Orange mit seinem zweiten Treffer zum Sieg und verwandelte die Eis Arena in ein Tollhaus.

Das Spiel im Stenogramm

Torfolge: 1:0 (10.) DeSousa (Archibald, Murray), 1:1 (32.) Seidenberg (Ortega, Lutz), 1:2 (34.) Parkes (Street, Abeltshauser), 1:3 (40.) Seidenberg (Tiffels, Street), 2:3 (49.) Gaudet (Möser, Mingoia) , 3:3 (50.) Rech (Pfohl, Möser), 4:3 (56.) Gaudet (Mingoia, Machacek).

Strafminuten: Wolfsburg 11, München 12.

Schiedsrichter: Schukies, Rohatsch.

Zuschauer: 1780.

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