Sieg Nummer fünf im Blick

Den Blick richten die Grizzlys um Verteidiger Jeff Likens keineswegs zurück. Am Freitag soll der fünfte Sieg in Folge her.
Den Blick richten die Grizzlys um Verteidiger Jeff Likens keineswegs zurück. Am Freitag soll der fünfte Sieg in Folge her.

16.02.2017 | NEWS

Die Grizzlys biegen in die Zielgerade der diesjährigen Hauptrunde ein. Im vorletzten Heimspiel empfängt der Vizemeister am Freitag (19.30 Uhr) die Straubing Tigers in der Eis Arena. Für beide Teams geht es um weitere wichtige Punkte hinsichtlich der Playoff-Qualifikation. Jetzt Tickets sichern!

Wie schon am Mittwoch waren bis auf die Langzeitverletzten Kris Foucault und Alexander Weiß alle Spieler auf dem Eis. Einzig Neuzugang Rob Hisey fehlte noch. „Rob wird am Donnerstag gegen 23.00 Uhr in Wolfsburg eintreffen“, berichtet Sportdirektor Charly Fliegauf. Trotz der späten Ankunft soll der technisch versierte Center am Freitag bereits zum Kader zählen und sein Debüt feiern.

Offensivstarke Gäste

Der Gegner am Freitag hat das erste Spiel seiner „Nord-Tour“ verloren. Am Mittwochabend unterlagen die Straubinger mit 3:5 in Bremerhaven und ließen damit im Kampf um einen der vorderen Plätze für die erste Playoffrunde Punkte gegen den direkten Konkurrenten liegen. Nichtsdestotrotz warnt Trainer Pavel Gross vor den Tigers. „Straubing hat Phasen, in denen sie richtig gutes Eishockey spielen und jeden schlagen können. Sie haben immer gute Scorer und dazu ein gutes Torhüterduo“, beschreibt der Chefcoach die Stärken des kommenden Gegners. Die Mannschaft von Trainer Larry Mitchell steht aktuell mit 59 Zählern auf dem neunten Tabellenplatz. Der Abstand zu Rang elf und der Düsseldorfer EG beträgt sechs Punkte. Trotz des vermeintlich beruhigenden Vorsprungs werden die Gäste am Freitag sicher alles daran setzen, die vielleicht entscheidenden Körner im Kampf um die Qualifikation für die erste Playoffrunde zu sammeln.

Doch nicht erst seit heute blickt Gross lieber auf sein eigenes Team, welches zuletzt vier Siege in Serie feiern konnte und dabei satte 24 Tore erzielte. Aber wie so oft war nicht alles Gold, was glänzte. „Gerade gegen Bremerhaven haben wir in der Defensive hin und wieder zu viel zugelassen. Darüber haben wir geredet und uns einige Szenen mit unseren Defensivspielern angeschaut.“ Nach den erfolgreichen Spielen wollen die Grizzlys nicht allzu viel ändern. „Wir müssen unserer Linie treu bleiben und an vielen Kleinigkeiten arbeiten.“ Dazu zählen laut Gross sowohl Über- und Unterzahlspiel als auch das Verhalten bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis. 15 Punkte sind in der Hauptrunde noch zu vergeben. Zehn Zähler beträgt der Rückstand auf Platz vier. Gelingt den Grizzlys noch eine Siegesserie und strauchelt die Konkurrenz aus Köln, könnte es mit dem Heimrecht im Viertelfinale klappen. Die Qualifikation dafür ist den Niedersachsen nur noch theoretisch zu nehmen - der Blick kann daher nach oben gerichtet werden.

Zahlen und Fakten

  • Das erste Heimspiel in dieser Saison konnten die Grizzlys mit 4:1 für sich entscheiden. Christoph Höhenleitner traf doppelt, dazu kamen Tore von Gerrit Fauser und Robbie Bina.

  • Die Tigers haben das laut Statistik zweiteffektivste Powerplay der Liga (22,7 Prozent). Die Grizzlys zeigten sich in dieser Disziplin zuletzt stark verbessert und belegen zurzeit den vierten Rang (19,8 Prozent).

  • Kaum ein Durchkommen: Die Grizzlys verfügen über das derzeit beste Penalty-Killing der Liga. Nur 25 Gegentore musste die Mannschaft von Trainer Pavel Gross in 193 Situationen hinnehmen – Ligaspitze!

  • Mit Michael Connolly (43 Punkte) und Mike Hedden (42) stehen gleich zwei Straubinger unter den aktuell zehn besten Scorern der DEL. Auf der Gegenseite haben Brent Aubin (23 Tore) und Sebastian Furchner (22) noch die Chance auf die Torjägerkanone.